Die Abholzung des Goldmannparks macht nur langsame Fortschritte

Man sollte doch meinen, dass unsere Baumgutachter nicht besonders zimperlich sind und dass die Kettensäge mehr Spaß macht als die Laubharke.
Trotzdem kommt die Abholzung des Goldmannparkes nur schleppend voran - nur 26 Bäume in 14 Jahren.
Ist das Gartenamt so zögerlich, weil die Mehrheit der Bäume nach ihrer Fällung an der Schnittstelle einen gesunden, kraftstrotzenden Stamm zeigt mit einer Schnittstelle wie ein Minister-Tisch ?
Oder sollte etwa kitschige Gefühlsduselei im Spiel sein, weil manche Bäume über 100 Jahre alt sind ?
Für herzhaft entschlossene Beamte sollten solche unsachlichen Nebensächlichkeiten doch wohl keinen Hindernisgrund darstellen !

Bei diesem zögerlichen Tempo dauert es noch mindestens 15 Jahre, bis der Goldmannpark endlich eine übersichtliche Goldmann-Wiese geworden ist.

Bravo auch für den konsequente Verfall der beiden Straßenlaternen!

Liebe Bezirksamt-Beamte, bitte weiter so - lasst Euch nicht von Eurem visionärem Plan abbringen von den ewig unzufriedenen Nörglern und Störenfrieden!

Wenn man in den deutschen Vorgänger-Republiken und -Diktaturen schon so konsequent und effektiv vorgegangen wäre, dann hätte es nie eine solche chaotische Ansammlung alter Bäume gegeben!


 
Bravo! Das war der dickste Stamm im ganzen Goldmann-Park. Endlich mal ein wirklich konsequenter Vandalismus.

 



 

Gut gemacht!
Wenn es tatsächlich nicht zu umgehen ist, drei Alibi-Bäume neu pflanzen zu müssen, dann am besten Anfang Juni kurz vor Beginn der ersten großen Hitze-Dürre-Periode. (2010 wieder entsorgt.)

 


Abscheulich, wieviel Mühe man sich in den zivilisierten Stadtbezirken macht ...

Schöneberg, Gleditschstr. Sept. 2013

Kreuzberg, Baruther Str. Sept. 2013

 


 

"Wem der Herrgott ein Amt schenkt, dem raubt er den Verstand." (Erich Kästner)

 


© Zorn, Bruno-Wille-Str.